AMSTETTNER CROSSLAUF (1. LAUF DES P3TV 4-Städte CROSS CUP)

Mit einem neuen Crosscup-Teilnehmerrekord legte der 1. Amstettner Crosslauf eine tolle Premiere hin. 208 Läufer, davon 178 Teilnehmer beim Hauptlauf, waren bei tief winterlichen Verhältnissen am Start. Da die Strecke zur Gänze im Heidewald Greinsfurth verläuft, spürten die Teilnehmer kaum den kalten Wind. Die schneebedeckte Strecke war auch ohne „Spikes“ gut zu laufen.

Im Starterfeld des Hauptlaufes über 3 Runden mit gesamt 5,55 km waren zahlreiche Top-Läufer aus der Region zu finden. Der Favorit und Lokalmatador Klaus Vogl (LCA Umdasch Amstetten) führte das Feld in der ersten Runde an . Nach einer Tempo Verschärfung Anfang der 2 Runde konnte ich und Joe Simon (Wien) das Tempo nicht mehr mitgehen und mussten abreißen lassen. Mitte der 2 Runde ging auch Simon an mir vorbei und setzte sich einige Meter von mir ab. In der letzten Runde bemerkte ich, dass auch Joe das Tempo nicht mehr halten konnte und verringerte den Abstand zu ihn. Meine Füsse sowie der Kopf waren heute nicht in der Lage den geringen Abstand mit einem Schlusssprint zu schließen. Als ich mich bereits mit dem 3 Rang abgefunden hatte, sah ich, das Joe am deutlichen angebrachten Zielbogen vorbei lief. Alle Schrei auch von meiner Seite halfen nicht. Als ich den 4 Läufer heran eilen  sah, ging ich mit einer Zeit von 19:35 ins Ziel und wurde somit als 2 gewertet. Nachsatz: „Den Einlauf des Zielbereiches sich genau anzusehen liegt in der Verantwortung jedes eigenen Läufers und  ist Teil der Disziplin. Wenn jemand daran vorbei läuft, hat er seine Besichtigung „schlampig“ vorgenommen.  Joe Simon holte letztlich den 3. Gesamtrang knapp vor Manuel Haider (TV Grein) und Thomas Heigl (Kolland Topsport). Unter den Top 10 waren weiters die Läufer Franz Reingruber (SU Waidh./Ybbs), Mario Nestelberger (Wien), Rene Vojtek (SU Waidh./Ybbs), Daniel Punz (LCU Raiffeisen Euratsfeld) sowie der Cup-Organisator Herbert Sandwieser von HSV Melk zu finden. Jürgen Teichtmeister (ULV-Krems) erwischte auch nicht seinen besten Tag. Er konnte das Tempo in seiner gewohnten Gruppe nicht halten und wurde mit 20:39 trotzdem noch guter Zehnter. Kopf hoch das wird schon wieder.

Resümee: Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Die letzten Wochen waren geprägt von  hohen Umfängen, welche die Beine etwas schwer machten. Die letzte Runde war wirklich sehr sehr hart und fühlte sich nicht mehr sehr kontrolliert an.

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